Der Krieg frisst seine Kinder – Alltag, Angst und Aberglaube im Dreißigjährigen Krieg
Wie lebten die Menschen wirklich im Dreißigjährigen Krieg?
Nicht die Feldherren, nicht die Strategen – sondern Bauern, Handwerker, Frauen und Kinder.
In dieser Folge von Hexen, Teufel und Kanonen schauen wir auf den Alltag einer Gesellschaft am Limit:
auf Hunger und Seuchen, auf Plünderung und Vertreibung, auf Aberglauben, Hexenfurcht und eine Kirche, die Angst eher schürte als lindern konnte.
Wir sprechen über:
eine Bevölkerung, die zu 80 % auf dem Land lebte
Kindersterblichkeit, die heute kaum vorstellbar ist
Städte zwischen Schutz und tödlicher Enge
Gewalt gegen die Wehrlosesten
und ein Weltbild, in dem Teufel, Dämonen und Hexen real waren
Diese Folge macht deutlich:
Der Dreißigjährige Krieg traf keine stabile Gesellschaft – sondern ein System, das schon vorher am Rand des Zusammenbruchs stand.
Keine Heldengeschichten.
Sondern Geschichte von unten.