Im Sattel in die Schlacht
Der Ritter hatte ausgedient – doch die Reiterei war auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges wichtiger denn je.
In dieser Folge von „Hexen, Teufel und Kanonen“ sprechen Marcus und Matthias über Kürassiere, Arkebusiere und Dragoner. Wer gehörte zur schweren Reiterei? Warum nutzten manche Soldaten ihr Pferd lediglich als Transportmittel? Und wie kämpfte ein gepanzerter Reiter gegen Musketiere und einen scheinbar undurchdringlichen Wald aus Piken?
Es geht um schwere Rüstungen, Radschlosspistolen und Schlachtrösser, die selbst als Waffen eingesetzt wurden. Matthias erklärt, weshalb ein Kürassier im Sattel ein gefürchteter Gegner war, am Boden aber schnell zur leichten Beute werden konnte. Auch die Taktik spielt eine entscheidende Rolle: Reiter schossen aus nächster Nähe, wichen zurück, luden nach und warteten auf den Moment, in dem Moral und Formation des Gegners zusammenbrachen.
Eine Folge über Mut und Disziplin, über Lärm, Angst und die Frage, wie Menschen und Pferde inmitten einer Schlacht überhaupt die Nerven behalten konnten.